Forschung von erneuerbaren Energien

Forschung erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien, auch regenerative Energien genannt, werden aus unerschöpflichen, praktisch treibhausgasfreien Energieträgern, wie z.B. der Sonneneinstrahlung, dem Wind und der Wasserkraft, gewonnen und für den Endverbraucher in Strom umgewandelt. In Zeiten, in denen Reaktorunfälle keine Ausnahme mehr sind und die globale Erderwärmung in aller Munde ist, erfreut sich dieser saubere Strom immer steigender Beliebtheit. Zudem wird der Ökostrom aufgrund immer besser werdenden Energiegewinnungs-Technologien für den Privatnutzer zunehmend erschwinglicher. Doch wie weit sind wir in der Erforschung dieser Energiequellen? Welche Forschungsprojekte laufen im Moment und wie wird sich diese neue Situation weiterentwickeln?

Das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) ist der zentrale Förderer der regenerativen Energien. Jährlich werden von dem Bundesministerium neue Projekte zur Förderung gestartet und Verträge verlängert. Das kostet eine Menge Geld, nicht selten sprechen wir hier von Millionenbeträgen, zu denen der Steuerzahler seinen Beitrag leisten muss. Im zentralen Fokus stehen dabei Forschungsentwicklungen für den Photovoltaik (also die Gewinnung von Energie aus Sonneneinstrahlung mithilfe von Solarzellen), der Windenergie und der Geothermik (Wärme aus dem inneren der Erde wird in nutzbare Energie umgewandelt). Somit soll der Anteil des Energieverbrauchs bis zum Jahr 2020 von 10 % auf bis zu 18 % steigen und so Umwelt und Mensch schonen.

Dass wir längst noch nicht am Ende der Fahnenstange sind, zeigen einige beeindruckende Statistiken. Eine beispielsweise besagt, dass eine Solaranlage mit der Größe von etwa dem Bundesland Hessen reichen würde, um den Weltbedarf der Stromversorgung abzudecken. Ein denkbar geringer Preis, da dieser Strom zu 100 % sauber gewonnen wäre und wir uns keine Sorgen mehr um Atomkraftwerke und Umweltverschmutzung machen müssten. Doch eine andere Statistik zeigt auch, dass wir von diesem Punkt noch weit entfernt sind: Solaranlagen erzeugen bislang noch einen recht geringen Wirkungsgrad (die besten gerade einmal von ca. 10 %) und nicht nur die Forschung, sondern auch der Bau solcher Anlagen kostet eine Menge Geld. Der Umstieg von Braunkohle- und Kernkraftwerken wird also nicht nur noch eine Menge Zeit, sondern auch noch eine Menge Geld in Anspruch nehmen.


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